Lernen in einer Diagnoseförderklasse

 

In die Diagnoseförderklasse werden schulpflichtige Kinder aufgenommen, deren allgemeine Entwicklung verzögert ist. Das kann sich auf verschiedenen Gebieten zeigen (Denken, Sprache, Gedächtnis, Motorik, Wahrnehmung).

Ziel der Beschulung in der DFK ist es, Entwicklungsrückstände zu mindern bzw. zu beseitigen. Durch das Zusammenwirken von Grundschullehrer und Sonderpädagogen, unterrichtsbegleitender Diagnostik und Individualisierung des Unterrichts kann das Kind zielgerichtet gefördert werden. Die Kinder haben die Möglichkeit, in drei Schuljahren den Lehrstoff der 1. und 2. Klasse zu bewältigen.

Im Unterricht beachten wir besonders folgende Prinzipien:

  • Anschaulichkeit
  • Erlebbarkeit
  • Kleinschrittigkeit
  • Verständlichkeit
  • Nachvollziehbarkeit
  • Sinnhaftigkeit

So führen wir neue Laute stets mit allen Sinnen ein. Es wird getastet, geschmeckt und akustisch sowie optisch differenziert. Lautzeichen sollen den Kindern helfen, sich die Laute schneller einzuprägen.

Während des Unterrichts wechseln sich offene und frontale Lernformen ab. Die Kinder lieben die Probier- und Experimentierphasen genauso wie die handlungsorientierten Übungen und das entdeckende Lernen. Vielfältige klassenübergreifende Projekte werden während des Schuljahres gestaltet, z.B.:

  • So riecht und schmeckt der Herbst
  • Heimtiere
  • Igelprojekt
  • Kürbisfest
  • Das Weihnachtslicht

Gelernt wird aber nicht nur in der Schule. So besuchen wir regelmäßig die Zooschule, die Bücherei, die Sternwarte, die Kunsthalle oder gehen auch ins Theater.

Das soziale Lernen nimmt einen großen Platz ein. Oft müssen Ängste und auch Aggressionen abgebaut werden. Eine freudvolle Atmosphäre und eine angenehme Lernumgebung helfen den Kindern dabei.

Haben Sie Fragen, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Wir sind gern bereit, Ihnen detailliertere Informationen zu geben.